...als Reihenfolge

Liebe Leseratten,

hier findet Ihr mein Tagebuch in absteigender Reihenfolge: Den ersten und ältesten Beitrag vom 29. Juli 2011 seht Ihr hier ganz oben. Auf jeder Seite könnt Ihr 5 Beiträge lesen. Der letzte und chronologisch aktuellste Beitrag vom 21. Mai 2012 steht ganz unten auf Seite 15. Die Seitenauswahl findet Ihr immer am unteren Ende nach dem 5. Beitrag. Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Eure schreibmaus lothar.

Mittwoch, der 28.12.2011

die tage vergehen geruhsam, mal mit mehr, mal mit weniger schlaf. ich komme mal dazu, einiges anzubringen oder zu reparieren: einen lichtschalter, eine neue außenlampe, die stromsteckerleiste im wohnzimmer. und wir räumen in diesen tagen mal gründlich den keller auf...

...vor allem den gesamten werkzeug und schrauben-wust gehen wir gründlich an. vieles fliegt einfach weg, anderes wird aussortiert oder auf seine funktionalität hin überprüft. meine mutter ist überglücklich, dass hier mal ordnung reinkommt, und ich bin froh, mich noch mal auf diese weise nützlich machen und bei meiner mutter für die tollen weihnachtsfeiertage bedanken zu können. selbst der dreißiger-schrank mit den dreißig schubladen voller spielzeug wird gut aufgeräumt. zusätzlich sortieren wir die inhalte einiger tüten, die noch spielzeug und kleinkram aus meinem reich unter dem dach beherbergen. auch hier schaffen wir gründlich ordnung. einige wenige dinge nehme ich noch mit zu mir nach hause, anderes kommt auf den flohmarkt oder wird auch einfach geschmissen. weihnachtszeit: zeit zum (sich) sortieren und aufräumen, äußerlich wie innerlich, stelle ich immer wieder zufrieden fest.

Samstag, der 31.12.2011

eigentlich wollte ich schon am 30. dezember zurückfahren nach mainz, weil ich immer gerne früh wieder zuhause bin und vielleicht doch noch mit dem einen oder der anderen mich zu silvester treffe, um das jahr zu verabschieden und gemeinsam ausklingen zu lassen. doch diesmal nicht...

...dieses mal entscheide ich mich spontan dafür, noch bei meiner mutter zu bleiben und mit ihr in das neue jahr zu feiern. wir nutzen die zeit außerdem, um noch ein wenig klar schiff im keller zu machen. abends gibts dann lecker und einfach nudelsalat mit frikadellen, zu silvester gibts nicht besseres, finde ich. und es schmeckt wie immer, wenn sie das macht. am abend gucken wir kabarett am band: erst urban priol und dann noch dieter nuhr mit seiner sicht auf das jahr 2011. um mitternacht stoßen wir mit sekt (sie) und milch (ich) an. das feuerwerk draußen geht getrost an mir vorüber. um halb eins bin ich bereits so müde, dass ich im bett verschwinde. meine mutter folgt kurz darauf...

Sonntag, der 01.01.2012

diese neujahrsnacht schlafe ich zwar gut, aber nicht so besonders lang: als ich um halb sieben aufwache, entschließe ich mich aufzustehen. ich frage meine mutter, ob sie noch schlafen will, und als sie verneint, entscheiden wir uns, bald zu fahren...

...noch meine sachen packen, ein bisschen frühstücken und dann fahren wir kurz vor acht los, um kurz vor elf in mainz zu sein. wir frühstücken von dem wunderbaren allerleckersten apfelkuchen, den meine mutter noch am tag zuvor für mich gebacken hatte und kurze zeit später fährt sie zurück nach kassel, noch bevor ein größerer rückreiseverkehr einsetzen könnte.

ich setze mich indessen an den pc und checke mails, räume auf und kaufe eine professional-version eines synchronisationsprogramms, das mir testweise sehr gut gefallen hatte vor weihnachten. als das telefon klingelt, ist meine ma dran: sie ist gut angekommen, alles bestens. ich bin beruhigt und gehe am ende dieses tages nicht allzu spät ins bett...

Montag, der 02.01.2012

heute schlafe ich etwas länger, die tage in kassel waren doch anstrengend, merke ich. als ich aufstehe, ist es schon wieder dunkel. mein kühlschrank gibt nicht gerade viel her. dennoch habe ich heute darauf verzichtet, einzukaufen. ich muss sowieso zuerst meine neue ec-karte finden, vorher geht ohnehin nichts...

...denke ich und mache mich auf die suche. nachdem der schreibtisch nichts hergibt, fange ich an, die abgelegte post zu durchstöbern. und siehe da: tatsächlich entdecke ich im dritten oder vierten umschlag meine neue ec-karte. habe sie wohl neulich übersehen. jetzt ist es auch beschlossen: morgen gehe ich einkaufen: milch und andere sachen. zufrieden mit mir und der welt räume ich noch ein bisschen ein und auf, lasse die tage gemütlich vorbeiziehen. "hetz' mich nicht!", sagt immer der adler von sascha grammel, und ich denke, er hat recht.

Samstag, der 07.01.2012

in dieser nacht habe ich wenig geschlafen. nicht schlimm, denke ich, ich muss nur durchhalten bis heute abend, dann schlafe ich morgen gut und kann sonntag früh aufstehen, damit ich sonntag abend früh zu bett gehen kann. doch es soll anders kommen...

...heute räume ich wieder ein bisschen auf. neben meinem alten zauberwürfel fällt mir auch die teufelstonne wieder in die hände - ungelöst. ich denke: eigentlich wird es mal wieder zeit, sie zu lösen. eine anleitung finde ich später bestimmt im internet. ich freue mich entsprechend auf später...

meine schwägerin hat mir im urlaub angeboten, eine visitenkarte für mich zu designen. ich nehme dankbar an, weil ich weiß, wie gut sie sowas kann. ich schicke ihr mein schreibmaus-logo und die daten, die drauf sollen. schon die ersten entwürfe sind genial und mir gefallen spontan zwei verschiedene querformate am besten. das logo muss höher aufgelöst werden, das muss ich noch mit andi machen - das ist etwas für die nächsten tage. außerdem zeige ich einigen freunden die entwürfe und bespreche meine mail-adresse mit ihnen. hier gibt es noch überarbeitungsbedarf, wie ich merke. ich bin froh, dieses kleine projekt angegangen zu sein und bin gespannt, ob andi und ich in den nächsten tagen dazu kommen, die grafik zu bearbeiten.

als es abend wird, krame ich meine teufelstonne hervor und suche im internet nach anleitungen. auf youtube gibt es videos, die jedoch sehr ungenau sind, dennoch versuche ich über zwei stunden lang, sie zu kapieren, bis ich schließlich aufgebe. eine weitere lösung ist sehr genau, dafür aber nur schriftlich und in englisch verfügbar. als ich mich einarbeite, merke ich, dass ich gut voran komme. bis zu drei säulen haben jetzt schon die gleichen farbkugeln. doch ich scheitere, verdrehe und verzähle mich. mist! ich fange wieder von vorne an und drehe mir einen wolf. es ist bereits zwei uhr nachts durch, doch ich gebe nicht auf. ich will diese tonne knacken! es wird drei, vier, fünf uhr. ich verdrehe mich wieder und wieder, fange immer wieder von vorne an. um halb sechs nehme ich nicht nur vernunft an, sondern auch den letzten anlauf für diese nacht. ich sage mir: wenn ich jetzt wieder drei farbsäulen mit gleichen farben habe, höre ich auf. ich drehe und drehe an der tonne. um halb sieben ist es geschafft: die drei säulen stehen und ich falle - gleich vom stuhl vor lauter müdigkeit. das zwischenziel ist erreicht. ich steige ins bett, um den rest der tonne heute mittag zu lösen. ich stelle den wecker auf zehn uhr morgens, damit ich wenigstens morgen abend frühzeitig kaputt bin und gut schlafen kann...