...als Reihenfolge

Liebe Leseratten,

hier findet Ihr mein Tagebuch in absteigender Reihenfolge: Den ersten und ältesten Beitrag vom 29. Juli 2011 seht Ihr hier ganz oben. Auf jeder Seite könnt Ihr 5 Beiträge lesen. Der letzte und chronologisch aktuellste Beitrag vom 21. Mai 2012 steht ganz unten auf Seite 15. Die Seitenauswahl findet Ihr immer am unteren Ende nach dem 5. Beitrag. Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Eure schreibmaus lothar.

Sonntag, der 08.01.2012

jetzt bin ich schon eine woche wieder in mainz, die tage sind nur so an mir vorbei gerauscht und die böller liegen noch immer auf dem bürgersteig herum - sauerei! ich mache mir nichts aus der ganzen böllerei, mittlerweile muss ich sie nicht mal mehr sehen - wieder ein kleines stückchen freiheit mehr...

...morgen muss ich wieder in die arbeit und merke, dass ich nicht so rechte lust habe. freizuhaben ist einfach schöner. außerdem bin ich von der letzten nacht noch ziemlich gerädert, dafür aber auch ungemein stolz. sowas blödes aber auch. warum musste ich wie besessen an der tonne basteln? naja, manchmal haben mich meine zwänge und faszinationen eben noch im griff. aber ich nehme es mit humor. gegen mittag stehe ich völlig übermüdet auf, frühstücke und drehe erst mal diese blöde tonne zu ende. und siehe da: mit etwas schlaf geht das doch gleich besser und gelingt zudem beim ersten anlauf, wie schön, wie gut, wie befreiend, nachdem mich dieses ding heute nacht fast bis zum wahnsinn getrieben hat. jetzt muss ich nur noch den heutigen tag überstehen...

in den letzten tagen kam meine steuererklärung zurück. meine berechnung erwies sich als 100 % richtig. ich bekomme keinen cent mehr und keinen cent weniger und freue mich, dass sogar ich mit der entsprechenden unterstützung in der lage bin, eine steuererklärung einzureichen. kleiner jubel!

zufrieden erwarte ich meinen ersten arbeitstag, auch wenn ich diese nacht so gut wie kein auge zugemacht habe. drei stunden in der frühe, dann habe ich mich wieder geweckt. noch schlimmer: morgen ist wieder vollmond, und ich ahne bereits jetzt, dass es auch in dieser nacht schwierig wird, schlaf zu finden...

Montag, der 09.01.2012

montag, erster arbeitstag. zum glück komme ich gut aus dem bett, keine probleme, heute aufzustehen. als ich dort ankomme, ist alles wie gewohnt, zumindest gibt es nichts ungewöhnliches. ich kann mich gut konzentrieren und komme weiter in dem, was zu machen ist...

...anschließend gehe ich noch einkaufen. es tut gut, langsam wieder einen vollen kühlschrank zu haben. der abend indes bietet nichts besonderes mehr. ich checke mails und spiele ein wenig mit meiner mutter. heute liegt nichts weiter an und ich gehe früh schlafen, zumal der schlaf die letzten tage eher dürftig war...

Mittwoch, der 11.01.2012

da der tag auf der arbeit heute länger wird, gehe ich etwa eine stunde später los als sonst. das treffen zum arbeitskreis "sexualität und behinderung" ist heute spannend wie selten, und ich bin gespannt, wie unsere diskussion demnächst weiterlaufen wird. dennoch bin ich abends erst mal müde...

...ich treffe andi im netz und wir arbeiten an meiner grafik für die visitenkarte weiter. die auflösung muss erhöht, die linien müssen nachgezogen werden, viel arbeit von hand. ich mache indessen was anderes. als ich mir das ergebnis anschaue, hat andi vergessen, ein auge nachzuzeichnen. doch das holen wir - zusammen mit einigen wenigen anderen veränderungen - am nächsten abend nach, bevor ich das überarbeitete logo wieder meiner schwägerin schicke - im gepäck mit dabei noch eine neue e-mail-adresse. andi indessen hat ganze arbeitet geleistet: alles zu ändernde ist geändert und die auflösung ist im wahrsten sinne der grafik druckreif...

Freitag, der 20.01.2012

komme heute halbwegs gut aus dem bett und habe nur eine halbe stunde verspätung. nach dem frühstück bleiben mir nur wenige minuten, bis der bus kommt. in der stadt angekommen, erledige ich erst meine freitäglichen einkäufe auf dem markt, mjamm...

...lecker krabben, oliven, pilze einkaufen, mein wöchentliches genießer-ritual exerzieren. auf der arbeit sortieren wir heute alte stühle aus, weil wir neue bekommen: die guten ins köpfchen, die schlechten ins kröpfchen. der keller füllt sich. danach sortiere ich noch einiges und lese ein paar newsletter. kurz vor zwei nimmt mich ein kollege mit nach hause. er lässt mich beim rewe raus, damit ich noch ein paar einkäufe tätigen kann. mit vollen taschen komme ich nach hause. jetzt muss ich zum glück samstags nicht mehr raus, um noch etwas einzukaufen: der kühlschrank ist voll, vor allem mit milch. ich bin gerettet!

danach setze ich mich an den pc, merke aber, wie ich schnell müde werde. nach dem ich einige mails geschrieben und einige beantwortet habe, lege ich mich erst mal hin, entspannen, relaxen, das tut gut. nach zwei stunden stehe ich wieder auf, meinem kopf geht's etwas besser. ich entschließe mich, den abend an meiner homepage zu basteln: ich stelle für jede seite eine seitenbeschreibung ein, die von suchmaschinen gefunden werden kann und optimiere den code zahlreicher seiten. das unterfangen dauert länger, als ich mir zunächst vorstelle, aber das macht nichts: ich bin einigermaßen munter. und so komme ich erst gegen halb drei ins bett. der code ist optimiert und auch der meta-text für meine seiten ist geschrieben. juchu, es lebe die nacht mit radio!

Sonntag, der 22.01.2012

nachdem ich den gesamten samstag gemächlich verpennt habe, stehe ich sonntags gegen kurz nach neun uhr auf, um mich fertig zu machen. der bart ist mal wieder fällig und kurz darauf ist er sogar ab, zumindest bis auf 2 millimeter. dann stelle ich eine wäsche an. danach frühstücke ich cornflakes, mhm, lecker...

...am pc dann erst mal mailcheck. ich begrüße meine mutter am telefon und melde mich bei anneli, um zu fragen, ob wir heute was zusammen machen. sie verweist auf den späten nachmittag, um sich dann zu melden. gegen mittag lege ich mich noch mal hin, weil ich doch wieder ziemlich müde bin. als eberhard anruft, quatschen wir ne weile und erzählen uns unsere aktuellen stories. danach setze ich mich wieder an den pc und schreibe die beiden aktuellen soaps. muss ja schließlich auch gemacht werden.

als das getan ist, futtere ich eine kleinigkeit, lege eine wäsche zusammen und hänge die gewaschene auf. boah, sind meine hände klamm, kein wunder bei nur ein paar grad über null... dann treffe ich mich mit anneli im netz und wir basteln an ihrem zweiten fotobuch. bevor ich meine ma anrufe, esse ich noch ein bisschen sushi zu abend. dann sagt sie, dass sie sich bald melden wird, der kleine ist noch bei ihr. später tippen wir noch einige texte für meine schwester shabnam. der abend endet gemächlich.