...als Reihenfolge
Liebe Leseratten,
hier findet Ihr mein Tagebuch in absteigender Reihenfolge: Den ersten und ältesten Beitrag vom 29. Juli 2011 seht Ihr hier ganz oben. Auf jeder Seite könnt Ihr 5 Beiträge lesen. Der letzte und chronologisch aktuellste Beitrag vom 21. Mai 2012 steht ganz unten auf Seite 15. Die Seitenauswahl findet Ihr immer am unteren Ende nach dem 5. Beitrag. Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Eure schreibmaus lothar.
diese nacht war kurz, habe erst um eins das radio ausgemacht, bin aber schnell eingeschlafen. heute morgen geht das radio um acht an, um zehn bin ich auf der arbeit. der arbeitstag bringt einige unvorhergesehene events - meine flexibilität wird auf die probe gestellt. um 14:00 uhr geht's nach hause...
...vorher noch ein wenig einkaufen: milch macht müde männer munter, zusammen mit etlichen leckerlis vom markt, die ich mir heute morgen noch vor der arbeit geholt habe. dann ab nach hause, kühlschrank auffüllen. gleich kommt susanne, wir wollen weiter an ihrer homepage arbeiten. doch es kommt anders. susanne will sich umorientieren und braucht die homepage nicht mehr. schade, denke ich, wäre 'ne schöne referenz geworden. naja, wir arbeiten trotzdem längere zeit am pc, bis sie um sechs wieder geht. der nachmittag war trotzdem schön.
abends bastele ich noch mit meiner mutter an texten und tabellen für meine schwester. wir kommen gut voran. gegen elf geht's ins bett. ich will morgen nach möglichkeit nicht erst um 16:00 uhr aufstehen...
samstagmorgen, zehn uhr: mein wecker klingelt mich mit musik wach. ich bin noch ein wenig müde und bleibe erst mal liegen, noch habe ich zeit. um viertel nach zwölf stehe ich auf und mache mich fertig, frühstücke. danach setze ich mich an den pc und spiele bestimmt zwei stunden lang...
dann ruft mich meine mutter an: wir arbeiten weiter an den unterlagen für shabnam. danach beginne ich, das drehbuch eines theaterstückes zu lesen, das ich von carmen zugeschickt bekommen habe. es beginnt spannend, ich komme recht weit und bin sehr gespannt auf weiteres. nachmittags skype ich kurz mit angi und frage, ob sie abends noch mehr zeit hat. ich kündige ihr an, dass ich ihr abends was sagen möchte und verrate noch, dass es nichts schlimmes ist. um kurz nach vier gehe ich für 'ne stunde raus.
mit einer kalten nase und den lungen voll frischer luft komme ich wieder zurück. kaum bin ich wieder da, klingelt das telefon. meine nachbarin petra will auf eine stunde vorbeikommen und musik hören. und das machen wir dann auch. wir hören mari boine und ich erzähle ihr von meinen gefühlen für angi. wir tauschen uns intensiv über unsere behinderungen und andere nackenschläge des lebens aus, und nach mari trommeln wir noch eine halbe stunde zu coolen drums und spielen ein bisschen am pc.
als petra geht, kann ich wieder weiterarbeiten. gegen neun ist angi wieder online. ich melde mich bei ihr und wir chatten erst und schwenken später auf videoverbindung um. ich gestehe ihr, dass ich sie sehr mag und immer glücklich bin, wenn wir uns sehen oder lesen. puuh, jetzt ist es raus. sie freut sich einfach und ich freue mich, dass ich ihr das sagen konnte, ohne irgendwelche erwartungen zu hegen. alles ist gut. ich bin zufrieden und kann heute gut schlafen.
heute wecke ich mich erneut um zehn. die musik lässt mich langsam wach werden. kurz nach elf stehe ich auf. nach dem bad frühstücke ich cornflakes und lege wäsche zusammen. dann geht's an den computer. ich lese in dem drehbuch weiter, dass sich um den missbrauch zweier freunde dreht, von denen er ein starkes tourette-syndrom entwickelt hat...
...also praktisch meine eigene geschichte, mehr oder weniger. zwischendurch ruft carmen an und will einiges mit mir besprechen wegen des ivts. wir verlagern unser gespräch auf später, wenn ich das drama durch habe, weil ich mich mit ihr auch gleich darüber austauschen möchte. dann lese ich weiter. ich bin sehr aufgewühlt: der schluss steuert einem höhepunkt entgegen, von dem ich nicht weiß, wie ich ihn finden soll. ich vibriere innerlich und bin sehr berührt. nachdem ich was gegessen habe, schaue ich mich noch ein paar videoclips zu meinem tourette an, die ich ebenfalls mit carmen besprechen möchte. das bringt mich wieder ziemlich runter. dann telefoniere ich mit ihr. wir diskutieren das stück und besprechen noch einiges andere.
danach meldet sich andi und auch wir quatschen eine weile über meine gefühle für angi und das, was gerade so anliegt. er zeigt mir ein neues video vom krüppelball in vorarlberg, der gerade erst stattgefunden hat. war wieder ein voller erfolg. das freut mich. dann verabschieden wir uns wieder und ich rufe meine mutter an. wir arbeiten weiter an den berichten, erstellen eine tabelle und füllen diese mit reichlich text. nach einer stunde sind wir durch. jetzt ist es acht. ich habe kopfschmerzen und will mich noch etwas ausruhen, bevor ich mit anneli noch an ihrer homepage bastele.
ich mache den monitor und die lampen aus, die fenster auf und reibe meine stirn mit pfefferminzöl ein in der hoffnung, dass die kopfschmerzen verschwinden. ein wenig tut sich was. dann kläre ich mit anneli, dass wir heute nichts mehr gemeinsam machen, da wir unterschiedliche wünsche an uns haben. heute passt es halt nicht zusammen. macht nichts. irgendwann ruft fuschi an. wir quatschen bestimmt eineinhalb stunden lang über meine und seine neuigkeiten. meinem kopf gehts besser. dann setze ich mich zum abschluss des tages wieder an den rechner und schreibe die soaps für die letzten drei tage auf. dabei telefoniere ich nochmal mit meiner ma. anschließend verschwinde ich in der heia. es ist schon halb eins. jetzt wird's auch echt zeit...
von mitternacht bis zwei uhr morgens habe ich im internet nach ergonomischen kniestühlen recherchiert, denn ich habe seit wochen böse knieschmerzen, besonders im linken knie. und so kam ich auf die idee, meine sitzgewohnheiten zumindest vor dem pc ein wenig zu ändern. und ich bin schnell fündig geworden: was früher die firma stokke produzierte, kommt heute von varier...
...und so bin ich heute um 8:00 uhr aufgestanden und habe versucht, menschen zu finden, die vielleicht mit mir nach nieder-olm, wiesbaden oder frankfurt fahren, dahin, wo es solche stühle gibt. vergebliche liebesmühen: ich finde niemanden. dann überlege ich, ob ich zu meiner mutter nach kassel fahre, aber der laden dort hat den gesuchten stuhl nicht zum probesitzen da. nach zahllosen telefonaten werde ich in nieder-olm fündig und beschließe, selbst dorthin zu fahren. ich mache mich kurzerhand auf den weg. um zehn nach zwölf bin ich da. er hat verschiedene modelle, die ich alle hinreichend und gleichzeitig genüsslich ausprobiere. schließlich bestelle ich "meinen" neuen stuhl und fahre umständlicher, als ich gekommen bin, wieder zurück. daheim angekommen, verbreite ich diese nachricht bis nach kassel und lege mich erst mal geschafft ins bett. ich ruhe mich ne weile aus, bevor ich noch mit einigen leuten telefoniere.
mit evelyn bastele ich dann ein wenig an ihrer homepage, bevor wir pausieren, um abends weiter zu machen. doch dazu kommt es nicht mehr, evelyn ist zu müde. wir verschieben das basteln auf den anderen morgen. so habe ich wenigstens am sonntag einen grund, früher aufzustehen als sonst. ich freue mich und gehe zufrieden ins bett.
heute morgen wecke ich mich um 10:00 uhr, bleibe jedoch liegen bis um 11:00 und höre noch radio. dann mache ich mich fertig und frühstücke. um 11:30 uhr rufe ich evelyn an. sie geht nicht ran. um kurz vor zwölf rufe ich noch mal an und erfahre, dass sie gerade mit lilly vom spazierengehen heimgekommen ist. aber sie ist immer noch zu müde, um was zu machen...
...ich bin ausnahmsweise nicht enttäuscht und beschließe, den tag mit aufräumen, ordnen und sortieren zu verbringen. ich öffne post und sehe, dass meine krankenkasse ein foto von mir haben will. zum glück kann ich es übers internet hochladen, so spare ich mir andere mühen. dann mache ich ein schreiben an eine versicherung fertig, das schon lange gewartet hat. so brauche ich eine ganze weile, um die aktuelle post zu bearbeiten und abzulegen. danach telefoniere ich mit meiner mutter und erzähle ihr vom heutigen tage.
nachdem ich was gegessen habe, kümmere ich mich um die wäsche. was mir ziemlich ins kreuz geht - und ins knie. ich lege mich nochmal eine weile hin und stelle anschließend meine fernsehprogramme neu ein. irgendwie brauche ich unendlich lange dafür - nervig sowas! dann esse ich was zu abend. der tag wird früh enden, denke ich heute und schreibe noch meine letzten beiden soaps in den computer. heute habe ich viel geschafft, juchu! und vor allem habe ich es geschafft, nicht den ganzen tag zu verschlafen, auch juchu!