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Intelligenzquotient

Der Intelligenzquotient

Normalerweise sagt man, ein IQ von 120 ist sehr gut. Das heißt, der Intelligenzquotient hat einen Betrag von 120 und wird als sehr hoch eingestuft. Diese weit verbreitete Ansicht und Einschätzung ist jedoch vollkommen verfehlt.

Man gelangt zu dieser Einsicht, wenn man den Begriff „Intelligenzquotient“ untersucht. In diesem Begriff steckt das Wort „Quotient“. Der lateinische Begriff „Quotient“ ist definiert als das Ergebnis einer Teilung, die auf mathematischem Prinzip beruht. Demnach gibt der „Quotient“ den absoluten Wert einer durchgeführten Teilung an. In Zusammenhang mit dem Wort „Intelligenz“ gewinnt der Quotient an besonderer Bedeutung. Denn in diesem Zusammenhang und einschließlich der Bezugnahme auf die vorangegangene Definition des „Quotienten“ ergibt der Intelligenzquotient die Größe der Intelligenz nach ihrer Teilung. Demzufolge ist ein IQ von 120 die Betragsmenge der Intelligenz nach 120 Teilungen.

Wenn man also einen Intelligenzbetrag X 120-mal teilt –gleichgültig, ob 120 gleich große Teile oder 120 verschieden große Teile dabei entstehen–, bleibt ein Intelligenzteilbetrag X/Y übrig, der immer einen Bruchteil des Wertes X darstellt. Dieser IQ X/Y muss dabei nicht den Y-ten regelmäßigen Teil, der Y-mal auftaucht, darstellen; er kann auch ein unregelmäßig großes Teilstück sein. Aus dieser Darstellung ergibt sich folgendes Verständnis:

Die Angabe „IQ von 120“ bezeichnet nicht eine –wie so oft angenommene– sehr hohe Intelligenz, sondern eine sehr niedrige. Daraus folgt:

Je höher die angegebene Maßzahl, umso kleiner die verbleibende Intelligenz.

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