Meine Texte zum Nachlesen:

Du und ich (2)

Du und ich – sitzen gemütlich,
ich und Du – hören zu,
A Fine Frenzy singt Ihre Songs
in meinem Snoozleraum,
und wir zwei?
Wir chillen die Welt in Grund und Boden.
Ein Räucherstäbchen hat seinen Dienst
vorzeitig beenden müssen;
trockene, tränende Augen
haben ihm das weitere Abbrennen untersagt.
Aber das stört hier niemanden.
Eine Bluse voller Schmetterlinge
liegt neben mir und entspannt sich.
Ihr Atem geht ruhig.
Der kleine Bauch hebt und senkt sich langsam,
so wie mein großes Pendant.
Ein erster Gähner erreicht meine Ohren.
Ob sie gleich einschläft?
Die Lava der Lavalampe räkelt sich
Millimeter um Millimeter in die Höhe.
Die Uhr tickt im Sekundentakt.
Ich ticke im Minutentakt,
bin total entspannt.
Da bahnt sich ein zweiter Gähner
seinen Weg in die Freiheit.
Noch wirkt auch er auf mich nicht ansteckend.
Mal sehen, wie lange das noch gutgeht.
Die Zeit verstreicht langsam.
Nudeln verdauen sich von selbst.
Ich bin satt und zufrieden.
Uns geht es gut.
Du und ich – wir zwei verstehen uns prima,
in diesen Momenten ist das Leben stressfrei.
Ich genieße Deine Anwesenheit
und freue mich immer darüber,
dass Du Dich in meiner Gegenwart
so entspannen kannst,
Du Dir diesen Raum
zum Abschalten aussuchst.
Die Zeit, sie tropft dahin,
die Musik fließt um meine Ohren
und lullt mich von Zeit zu Zeit etwas ein.
Die Lavalampe wächst weiter
und spiegelt sich im Fenster.
Alles hat gerade seinen Platz, auch wir.
Du und ich – das könnte ich noch viel öfter haben…

ls



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