Textkunst von jey-key

Dunkelheit

Dunkelheit

Irgendwie kann ich gerade gar nicht mehr,
frage mich, warum ist das alles so schwer?
Fühle mich hier so total leer und alleine,
möchte gerne wieder lachen, doch ich weine.
Heimweh nach einem Ort, den es nicht gibt,
Dunkeheit sich vor die helle Sonne schiebt.

Habe keine Angst mehr vor der Dunkelheit,
frage mich wieviel Zeit mir wohl bleibt?
Fühle in mir wieder diesen tiefen Schmerz,
wie eine Klammer, sie umspannt mein Herz.
Möchte diesem Leben gerne mal entfliehen,
doch die Schatten hinter mir her ziehen.

ich versuche vom guten Leben zu träumen,
sehe den Wind sanft wehen in den Bäumen.
Sehe wunderschöne Blumen überall blühen,
sehe Sterne die ihren Charme versprühen.
Sehe das Wasser, es fliesst ruhig im Bach,
Warte weiter auf den Tag der kommt danach.

Ich sehe wie die Zeit so schnell verrinnt,
mir die Augenblicke meines Lebens nimmt.
Doch mein Lebenswille ist noch ungebrochen,
bin schon oft den Weg entlang gekrochen.
Ich werde auch diesmal wieder aufstehen,
und die Sonne wieder hell scheinen sehen.

© by jK

Koblenz 14.06.2007

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