Meine Texte zum Nachlesen:

Faulende Gedanken

Faulende Gedanken zermartern mein Hirn.
Mein Hirn zermartert faulende Gedanken.
Kopfsalat. Nicht mal ich weiß,
was dabei herauskommt.
Stupide beats hämmern durch meinen Schädel –
sense und nonsens kaum voneinander unterscheidbar.
Intellektuelles hat keine Chance.
Der Stumpfsinn macht sich breit.
Losgelöste Silbenfetzen suchen verzweifelt
nach Worten,
Sprachlosigkeit, die alles verschluckt.
Ich drehe mich im Kreis,
das Tourette hat gesiegt,
um mich dann wieder loszulassen.
Böses Spiel, böse Geister,
die sich meiner bemächtigen,
um mich wieder fallen zu lassen,
wie eine Katze die Maus.
Der Katzensieg ist mausetot.
Krallen bleiben blutend rot.
Gedanken tropfen schwer wie Blei
in das Netz der Unendlichkeit,
zu müde, um sich jemals wieder zu erheben.
Kein Aufbäumen gegen das Liegenbleiben.
Trostlosigkeit, die tröstlich wirkt,
bereit, alles loszulassen,
die Aufgabe als Aufgabe sehen:
Darauf kommt es an.
Üble Gerüche dringen langsam durch,
werden immer intensiver.
Gestank macht sich breit,
unangenehm breit…
…es sind meine faulenden Gedanken…

ls



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