Meine Texte zum Nachlesen:

Wie sie ist...


Sie ist, wie sie ist
Nimm sie, wie sie ist, dann gehört sie Dir –
und auch wieder nicht...
Nimm sie oder lass sie fallen, ganz wie Du willst,
aber nimm sie so, wie sie ist:
eigenwillig, eigensinnig, stur vielleicht, aber auch
liebevoll, zärtlich bisweilen, humorvoll, verspielt...
eine Frau, die weiß, was sie will,
die nicht immer weiß, wo's langgeht, aber die weiß,
was gut für sie ist; Instinkt hat sie, wie eine Raubkatze,
immer auf der Suche nach Frauen, die das teilen,
was sie mag; auf der Suche nach Grenzen,
Grenzen und Grenzerfahrungen, manchmal bis
zur Erschöpfung, roll over Beethoven, bis er platt ist,
wie eine Schallplatte, um dann Atem zu holen,
eine Pause zu machen, und wieder weiterzumachen,
ruhelos, quirlig, lebendig, wie eine sprudelnde Quelle,
Fontänen voller Freude und Leid,
Niedergeschlagenheit und Leichtigkeit,
eine Mischung allen Seins,
und doch eine gewisse Zurückhaltung, nie alles zeigen,
es könnte gefährlich sein,
und wieder fällt mir Instinkt ein, auf der Hut,
dann wieder unsicher und neugierig, anderes zu entdecken,
um auszuprobieren, was vor ihr noch keine ausprobiert hat,
um zu erfahren, was noch unbekannt ist,
immer auf der Suche nach Leben,
das im selben Takt schlägt, wie sie selbst,
Weiblichkeit, die kaum auffällt,
die aus der Rolle fällt, ohne aufzufallen,
geballt und energisch, ohne aufdringlich zu sein,
manchmal subtil, manchmal offenherzig
kommt sie daher und überrollt Dich mit ihrem Ich,
Du vergisst, wer Du bist, konzentrierst Dich ganz auf sie,
ohne etwas über sie zu erfahren.
Sie versteckt sich dann, wie ein Osterei auf Rädern,
und Du musst sie suchen,
letztendlich findest Du Dich nur selber,
und vielleicht ist das auch gut so.
Sie zu finden ist schwierig, auch wenn sie ständig da ist,
geheimnisvoll von der Felge bis zum Haarwirbel
wirbelt sie umher, manchmal Stress verbreitend,
aber immer liebenswert, unbeschreiblich,
wie sie ist; ich kann nicht beschreiben,
wie sie ist; so wie sie ist, ist sie manchmal...

(für Evelyn)

ls.

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