Meine Texte zum Nachlesen:

Selig


Ich liege neben Dir –
und lausche andächtig,
lausche der Magie unserer Begegnung,
unserer Zweisamkeit,
lausche Deinem und meinem Herzschlag,
Deinem und meinem Atem,
der Magie unseres Zusammenseins.
Ich habe vor lauter Glück die Augen geschlossen,
und vergieße ab und zu selige Tränen,
berühre Dich, beschnuppere Dich,
rieche Dich, ganz nah bei mir,
wir liegen eng aneinander,
wie die Natur uns geschaffen hat:
nackt und warm und glücklich,
kuscheln uns Haut an Haut,
Haut in Haut, Gänsehaut,
die mich durchschaut

Von Zeit zu Zeit durchströmt mich
eine Woge der Lust,
meine Eichel füllt sich mit Blut
und ich fühle Deine Nähe und meine Lust,
Dir noch näher zu sein,
mein Penis drückt sich gegen Deinen Bauch
und zuckt leicht im Takt meines Pulses.
Mit Dir zu schlafen wäre jetzt
viel zu anstrengend,
würde diese zärtliche Stimmung jetzt
nur kaputt machen.
Ich öffne meine Augen und sehe,
wie sich mein Blau in Dir spiegelt.
Meine Hände streicheln Deinen Körper,
der sich seiner Lust hingibt,
ganz und gar, ohne jeden Vorbehalt.
Du räkelst Dich auf dem Rücken
hin und her wie eine Katze,
um Dich dann wieder an mich zu schmiegen
und zu kuscheln.

Ich fahre Dir durch das Haar.
Meine Erregung lässt langsam wieder nach,
und mein Schwanz wird wieder kleiner.
Ich nehme es gelassen zur Kenntnis.
Heute darf alles sein.
Er hat das Kommando
und ich überlasse mich ihm.
Nichts muss passieren und wir zwei Liebenden
haben noch die ganze Nacht vor uns,
haben noch alle Zeit der Welt.
Wir liegen da und nur die Sterne beobachten uns.
Wir haben uns, haben uns gefunden.
Alles Glück scheint sich
in unseren Bäuchen zu vereinigen.
Es ist Stunden her, dass wir gesprochen haben.
Ich fühle Dich mehr, als dass ich Dich sehe,
ertaste im Dunkel der Nacht die Konturen
Deines Gesichtes, Deiner Augen und Nase,
Deiner Lippen und Deiner Ohren.
Ertaste Deine Wangenknochen,
Deinen Haaransatz, Deine Wimpern,
Deinen schönen Hals, Deine Schultern,
Deine Brüste und Deinen Busen,
diese liebliche Stelle zwischen Deinen Brüsten.
Was gibt es Weicheres als die zarten Brüste einer Frau?
denke ich und weiß darauf keine Antwort.

Ich küsse Dich auf den Mund
und schließe wieder die Augen.
Als unsere Zungen zu spielen beginnen,
spüre ich wieder, wie sich mein kleiner Mann
mit Blut füllt. Er erwacht zu neuem Leben.
Ich freue mich darüber,
und auch er scheint seinen Spaß zu haben.
Er kokettiert mit den Lippen Deines Schoßes
und ich lasse ihn noch ein bisschen zappeln.
Erst will ich Dich über und über mit Küssen bedecken,
mit kleinen, festen Küssen.
Ich beginne bei Deinen Füßen
und küsse als erstes Deine Zehen,
die Sohlen, Deine Ferse,
den Fußrücken und dann Deine Knöchel.
Ich arbeite mich Zentimeter für Zentimeter
Deinen schönen, sinnlichen Körper empor,
von den Fußspitzen bis zu Deinen blonden Haaren.
Du genießt diesen Kussregen durch und durch,
und als ich fertig bin, spüre ich,
dass ich so unendlich viel
von Dir bekommen habe,
dass ich vollkommen satt bin.
Ich habe Dich geküsst, geschmeckt,
gefühlt, gespürt, geleckt,
gebissen und genossen, jetzt bin ich satt.
Und auch mein Schwänzchen ist satt,
satt und zufrieden.

Du liegst noch immer auf dem Rücken,
die Augen geschlossen,
die Arme lose über dem Kopf in den Kissen.
Ich lege mich links neben Dich auf den Bauch,
mein rechtes Bein angewinkelt.
Mein linker Arm ruht links neben meinem Körper,
mein rechter Arm umfasst Deinen Bauch.
Bevor ich die Augen schließe, sehe ich noch,
wie die Dämmerung den Tag ankündigt.
Dann schließe auch ich meine Augen,
überlasse mich der Müdigkeit und Schwere
meines Körpers.

Ich denke noch, wie schön es sein muss,
meine Hand auf Deine Brust zu legen,
und dann tue ich es einfach,
lege meine rechte Hand auf Deine linke Brust.
Ich spüre diese Weichheit,
diese ganze Weichheit und bin verzückt.
Es fühlt sich so schön an,
so warm, weich und geborgen,
wie nichts anderes auf dieser Welt.
Ich spüre Deinen langsamen Herzschlag
und wie sich Deine Brust in meiner Hand
mit jedem Deiner Atemzüge hebt und wieder senkt.
Ich habe das Gefühl von totalem Frieden
und innerer Ruhe. Alles ist gut.
Es hat nichts Anstößiges,
Sexuelles oder Erregendes.
Es tut einfach nur gut.
Eine zärtliche Geste und ich spüre,
dass auch Du sie genießt.
Ich bin unendlich glücklich und spüre
eine große Seligkeit und Zufriedenheit
in mir, in uns, ein Band der Zärtlichkeit,
der Liebe, der Nähe und des Vertrauens,
das uns miteinander verbindet.
Ich bin dankbar, dass es Dich gibt,
dass sich unsere Lebenswege gekreuzt haben,
dass ich diese schönen Erfahrungen mit Dir machen darf.
Und dann schlafe ich irgendwann
mit meiner Hand auf Deiner Brust selig ein…

ls.

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