Meine Texte zum Nachlesen:

Liebe allein


Ich sitze auf meinem Bett und denke: „Was machst Du jetzt?“ Setze ich mich an meinen Computer? Oder lege ich mich hin und schlafe? Ich spüre in mich hinein, mein Becken, meine Lenden, meinen Penis, und ich merke, wie ich Lust kriege, Lust auf mich selbst… Ich spanne meinen Schließmuskel an und berühre meinen Schwanz über der Hose. Noch tut sich nichts…
Aber ich bin entschlossen und denke: Erst ein bisschen Liebe allein, und dann schlaf’ ich bestimmt gut ein. Langsam ziehe ich mich aus und spüre, wie erste Phantasien in mein Hirn krabbeln. Als ich ganz nackt bin, lege ich mir ein Tempo zurecht, das ich auffalte, damit es später meinen Samen schlucken kann. Nun lege ich mich rücklings auf mein Bett, rücke mich zurecht, bis ich bequem liege, dann schließe ich die Augen.
Wieder schießen mir Phantasien und Bilder ins Hirn, und ich nehme meinen Penis in die rechte Hand. Die Spitze ist zart und weich. Sie lässt sich gut streicheln. Ich spreize meine Schenkel und denke an junge Frauen mit kleinen, festen Brüsten. Langsam schießt Blut in meinen Schwanz und ich spüre, wie er behutsam steif wird. Vorsichtig intensiviere ich meine Streicheleinheiten, liebkose mein Bändchen mit den Fingern.
Ich stelle mir vor, wie eine 16-Jährige ihre Brüste streichelt und die Spitzen hart werden; kleine rosige Türmchen auf der zarten, hellen Haut. Mittlerweile ist mein Schwanz erblüht, in der Länge, die er zu bieten hat. Ich streichele ihn weiter und beziehe meine Hoden und meine Brust in das Liebesspiel mit ein. Ein Wechsel aus körperlichen und phantasierten Impulsen lässt meine Erregung steigen und mit ihr meinen Puls. Bilder rasen durch mein Hirn – Frauen alleine, Frauen zu zweit, mal mit mir, mal ohne mich. Meine Hand wird schneller…
…und erlahmt langsam. Ich hole Luft und verschnaufe kurz, dann ein zweiter Anlauf. Ich beginne wieder langsam mit der Liebe allein. Streichele meine Hoden, meinen Schritt, pumpe Blut in meinen großen Freund, indem ich den Schließmuskel ein paar Mal anspanne. Mein Daumen und Zeigefinger bilden einen Ring, mit dem ich die dunkelrote Spitze meines Penis umschließe und langsam auf- und abfahre. Wieder denke ich an junge Frauen mit rosigen Spitzen auf den kleinen, festen Brüsten. Frauen im Bett, im Sand, auf der Wiese, in der Sauna.
Mein Atem wird wieder schneller und die Bilder fluten meinen Kopf. Langsam nähere ich mich dem Höhepunkt. Noch einmal hole ich alle Bilder der letzten zehn Minuten in mein Hirn, mein Puls rast, ich habe das Gefühl, zu hyperventilieren. Die Phantasie, wie sich zwei junge Frauen gegenseitig lecken, gibt mir den Kick. Der Point of no Return ist bereits überschritten. Es gelingt mit gerade noch, das Taschentuch auf meinen Bauch zu ziehen, da spritzt auch schon mein Samen in schnellen Stößen heraus.
Meine Schenkel weit gespreizt, die Füße gekrampft, den Kopf in den Nacken geworfen, unterdrücke ich ein lautes Stöhnen. Mein Becken zuckt noch leicht, als ich in mich zusammensacke, völlig fertig und erschöpft. Meine Hand löst sich, der Schmerz lässt nach, und auch mein Puls fährt langsam wieder runter. Mit dem Taschentuch wische ich meine Spitze ab, dann falte ich es zusammen. Noch einmal hole ich tief Luft, spüre meinen Herzschlag.
Einen Moment lang bleibe ich so entkräftet liegen, dann lege ich das Taschentuch auf den Nachttisch, ziehe mir die Decke über und kuschele mich in mein Bett. So wohl und entspannt fühle ich mich eigentlich nur nach der Liebe allein, denke ich noch, dann schlafe ich ein.

ls.

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