Meine Texte zum Nachlesen:

Bianca IV - mit Axel

Bianca, eine Fortsetzung? Wer weiß, ich jedenfalls nicht,
vielleicht weißt Du es? Wer weiß!

Zu schreiben über einen Menschen, den ich mein
dreiviertel Leben lang kenne.

Irgendwie reizend, bist Du, weißt Du das? Du reizt mich,
vor allem zum Nachdenken an, zum Grübeln,
zum Kopflos-Werden, zum Verstand-Verlieren.

Zu wissen, wie sie heißt, wie sie dorthin gekommen ist,
wo sie ist. Biographie.

Ich gerate ins Wanken, ins Schwanken, ins Taumeln, ich stürze,
aber ich schreie nicht um Hilfe, so, wie ich das sonst tun würde.

Ihre Stimme zu kennen, ihre Augen, ihren Körper, Äußerlichkeit.

Der Mond scheint nicht, aber trotzdem möchte ich Dir
durch's Haar streichen, Dich an mich drücken,
ich habe keine Angst mehr davor, Dir dies zu sagen,
Dir dies zu schreiben, es ist einfach schön, einfach da.
Es befreit mich, aber von was? Ich weiß es nicht.
Vielleicht kannst Du es mir sagen.

Gedanken zu kennen von ihr, von Gefühlen zu wissen,
von Interessen.

Ich bin so hilflos ohne Dich, weiß nicht, wie ich es sagen soll.
Eine unheimliche, unsichtbare Spannung zwischen uns?
Oder einfach ein Lächeln von Dir, das uns verbindet?
Wahrscheinlich beides. Vielleicht nichts von alledem. Wer weiß?

Aber Innerlichkeit?

Ist auch nicht so wichtig, wichtig ist nur, dass ich vor lauter Gefühlen
den Kopf nicht verliere. Oder ist das Deine Absicht? Sagst Du es mir?

Ich möchte nicht immer mehr wissen über sie, ein ganzes Stück
weit mehr mit ihr zusammen sein können.

 

mit axel

ls



Zurück