Kopflos

Kopflos

Ich habe meinen Kopf verloren.
Sag mir warum, weshalb, wieso?
Tagein, tagaus denke ich an dich.
Du gehst mir nicht aus dem Sinn.
Ist das ein Beginn?
Immer wieder sage ich mir: Was mach ich da?
Die junge Zeit verflog, Jahr für Jahr.
Jeder ging seinen Weg.
Und es scheint zu spät.
Trotzdem bist du in meinem Herzen.
Du bist der Staub auf meiner Seele: hell, nicht grau, nicht schwarz, mein Schatz.
Du musst verstehen, ich möchte dich in meinen Träumen sehen.
Und ich fühle mich so wunderbar dabei,
in all diesen Momenten, wo ich mich an dich verschwende.
Du meinst, es wäre von mir eine Schwäche und nicht real.
Mir ist es so egal!
Es darf sein, denn in meinen Träumen gehörst du mir allein.
Und immer wieder, wenn mein Herz nach dir schreit,
webe ich mir aus Aphorismen für dich ein wundervolles Kleid.
Kannst du dir das vorstellen, wie ich mich verliere,
dich mit all meinen Sinnen verführe?
Komm, tanze mit mir, in den Himmel hinein.
Grenzenlos wollen wir sein.
Gönne auch du dir diese Momente, diese Sekunden,
können sie doch deine Seele gesunden.
Mag sein, den Kopf dabei zu verlieren, wahrscheinlich!
Aber es ist auf keinen Fall peinlich.

 

Brigitte, August 2017

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