Gänsehaut

Gänsehaut

Als du mir zart meinen Bauch streicheltest,
bekam ich Gänsehaut.
Als du mir den Nacken küsstest, auch.
Und ich sagte zu dir: Hör nicht auf!
Was für ein wunderbares Gefühl,
bei diesem Gespiel.
Oh, wie spürte ich dieses Gänsehautgefühl,
mal kalt, mal warm,
auch wenn du mich hieltest fest in deinem Arm.
Ich wollte sie nicht missen, deine Hände und deine Küsse.

Und immer wieder konntest du mit zartem Gespür die kleinen Härchen sprießen lassen bei mir.
Wie prickelnd es war, es war so wunderbar schön.
Du brachtest mich außer Fassung und in Trance,
in Gänsehaut ganz.
Du wusstest, wie du es machst, sacht, ganz sacht.
Und ich habe es genossen, meine Augen dabei geschlossen.
Wie fühlte ich mich,
himmelaufwärts getragen,
mit deinen Fingerspitzen und deinem Atem.

 

Brigitte, August 2017

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