Deine Hände

Deine Hände

Gierig bin ich nach ihnen,
ich kann es kaum erwarten,
wenn deine Hände es wagen, mich zu tragen.
Wenn sie mich berühren
und mich verführen.
Wenn sie zart und leicht vibrieren auf meinem Bauch.
Wenn sie die Einsamkeit streichen aus mir heraus.
Ich mag sie nicht missen,
denn ein Kribbeln beginnt,
gleiten sie doch auf meinem Körper,
wie ein sachter Wind.
Und beim Schauen in den Himmel,
der mit Sternen ist bestückt,
meine ich gerade zu spüren,
wie eine Welle mich umspült.
Sie bei Ebbe und Flut
im Mondscheinlicht verglüht.
Du schmiegst dich an mich,
im warmen Sand
und hältst mich mit deinen Händen sanft.
Mögen sie immer haltend, schließend
und vereinend mit meinen sein.
Wie gierig bin ich nach ihnen,
ganz geheim.
 
 

Brigitte, August 2017

          

 

 

Malbild: Eine nackte Frau liegt entspannt im Sand.

 

 

Foto: Der Vollmond leuchtet hinter Zweigen.

 

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