Verwundet heil

Verwundet, verloren, stand ich in Flammen.
Herzensschreie, lautlos, still, im Innern.
Standhaft stand ich ohne Bodenhaftung da.

Laut wimmerte ich tonlos nach Liebe.
Scheues Reh, geduckt, im Außen stark.
Tränenlos weinte ich Meere.

Zart umschifften wir Klippen, Schluchten.
Abgründe, oh je, sich auftaten, Seelentore offen.
Seelen, verschmolzen, im grün-braunem Meer.

Lachten lauthals, die anklagende Stille aus.
Seelenorte, unberührter Stellen, die wir streiften.
Um zusammenzufügen, was zerbrach im Damals.

Offenen Herzens, stehen wir noch immer so.
Zugewandt, einander offen, für das Jetzt und Hier.
Zusammen, was zusammen gehört!

 

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