Ich atme Dich

Ich atme Dich. Seelenhauch, durch Deinen geöffneten Mund in den Meinen.

Ich fühle Dich, Samtfloor Deiner Haut erschaudert meine Fingerspitzen.

Ich sehe Dich. Grund Deiner Seele, wahres Selbst, ganzheitlich Du.

Ich rieche Dich. Parfum des Herzens, für mich kreiert.

Ich schmecke Dich. Vollkommender Genuss, Lebenselixier, Geschmacksexplosion.

Ich höre Dich. Höre was Du meinst wenn Du sprichst. Verstehe Dich auch ohne Worte.

Ich denke Dich. Zu mir, zu uns, denke für, an und nicht mehr ohne Dich.

Ich bin für Dich da, immer da! Zeitlos, Raumlos, Bedingungslos!

 

Darf ich bitten um diesen Tanz???

Darf ich bitten um diesen Tanz?
Du und ich, vollkommen und ganz,
ganz eng aneinander und verbunden.
Im Takt der Musik, im Rausche für Stunden.

Zwei Körper die in Liebe sich wiegen,
so perfekt Synchron wie sie sich lieben.
Hände die zur Melodie tasten,
tiefer und tiefer, zärtlich, nicht hasten.

Hüften die aneinander sich reiben,
zwei Verliebte die rhythmisch und oh so süß leiden.
Verlangen das Körper und Seele überfüllt,
wunderbarer Klang der uns einhüllt.

Blicke die sich treffen, Funken die sprühen,
Lippen leicht geöffnet und Wangen die glühen.
Parfum das sich dann vereint auf der Haut,
unsere Herzen schlagen, im Zweitakt, so laut.

Hände die führen und berühren,
die den anderen zum Liebsten küren.
Darf ich bitten um diesen Tanz, mein Schatz?
Drehe Dich mit mir, ganz egal welcher Platz...

 

Als Deine Frau...

Wenn Gott Dich morgen zu sich holen würde,

würde ich Dich heute heiraten,

um als Deine Frau leben zu dürfen.

Nichts wie vorher

Rein gar nichts ist wie es vorher war,
die Sonne dunkler, die Sicht nicht klar.

Das Gras ist blasser, die Vögel leiser,
die Luft ist stickig, die Stimme heiser.

Mein Dasein grauer, das Handeln trist,
pulsieren verloren, Schicksals List.

Sachlich dreh ich meine täglichen Runden,
leerer, halber, Sekunden sind Stunden.

Das Leben dreht sich, ich stagniere,
hätte nie gedacht, das ich so verliere.

Verloren mein Herz, die Hälfte fort,
Du nahmst es mit, zu Deinem Ort...

 

Echtzeit

Augen aus denen die Liebe spricht,
die leuchtend sehen mein wahres Ich.
Innere Schönheit kommt ans Tageslicht,
spürbar immer, ja Du meinst mich.

Worte die wie wertvolle Geschenke sind,
die wärmen, heilen, tragen so stark.
Die so heilen mein Inneres Kind,
so dass ich selbst meine Schwäche mag.

Hände die halten die ganze Welt,
so zärtlich meinen Körper ehren.
Ich spüre mich so ruhig gesammelt,
kein Verlangen mich zu wehren.

Dein Herz so warm und groß,
mit jedem Schlag pulsiert die Liebe.
Ich lege meines, in Deinen Schoß,
nicht nötig das ich Angst vertriebe.

Unsere Seelen kennen sich schon immer,
verbunden, gleich, so sehr vertraut.
Um sie kreist ein Glanz, ein Schimmer,
synchron, vereint, ein Doppellaut…

Ankunft

Ich komme zurück, mit einem Lächeln, versprochen!
Ich komme zurück, geküsst von diesem Leben.
Ich komme zurück zu Dir, geläutert und ungebrochen.
Ich komme dann zurück zu Dir, bereit zu schweben!

 

Unsichtbar in Dir

Du kannst sie nicht abwischen die Zärtlichkeiten,
die Spuren auf Deiner weichen Haut hinterließen.

Mein süßer Geruch, der sich in Deiner Nase verfing,
wird Dich einholen, wenn dich Erinnerungen tragen.

Unsere Zungen, die sich verschlangen und tanzten,
haben sich eingraviert in Deine Mundschleimhäute.

Meine Hände die sich vor Liebe in Dein Fleisch gruben
eine Landkarte der Lust, unsichtbar, doch da, für immer.

Ein Stückchen Herz, was sich eingenistet hat in Deins,
schlägt fortan in Dir, bei jedem Schlag Deines Herzens.

Mein Angesicht, eingebrannt so tief auf Deiner Netzhaut,
wird auferstehen in Bildern, dann und wann, doch ewiglich.

Die Erinnerung wird bleiben, in Dir, in mir, für immer.
Sie wird verblassen, doch da sein, wunderbar, kostbar.

Und ich fühle Dich auf meinen Lippen ganz klar,
ich rieche Dich und schmecke Dich, höre Dich…

tief in mir, fühle Deine Fingerkuppen und Lächle…

 

Künstlernatur

Am Fensterplatz sitzt sie so da,
verträumter Blick,
blondes Haar.

Alles im Innern scheint so leer,
immer von vorne,
sie will mehr….
Eine Tasse Kaffee wärmt die Hände,
der Blick in die Ferne,
er spricht Bände.

Sie atmet Zigarettenrauch aus,
blauer Nebel,
sie muss raus..

Sie steigt ins Auto und fährt Heim,
alles zieht vorbei,
sie ist allein.

Zuhause streift sie durch die Räume,
sie scheinen fremd,
als ob sie träume…

In ihrer Künstlerseele Melancholie,
tiefe Einsamkeit,
verbrennendes Genie…

 

Wahre Liebe verzeiht das Unverzeihbare

Sie löst das unlösbare.
Sie hält das unhaltbare.
Sie trägt das untragbare.
Sie versteht das unverständliche.
Sie durchschaut das undurchschaubare.
Sie wird größer, wenn alles wegbricht.
Sie umarmt den Schmerz.
Sie verjagt Zweifel.
Sie umhüllt in Zuversicht.
Sie ist loyal in Zwietracht.
Sie ist stark in Verzweiflung.
Sie ist sanft in Trauer.
Sie liebt die Wahrheit.
Sie akzeptiert Schwäche.
Sie liebt das große Ganze.
Sie bejaht den ganzen Menschen!

Verwundet heil

Verwundet, verloren, stand ich in Flammen.
Herzensschreie, lautlos, still, im Innern.
Standhaft stand ich ohne Bodenhaftung da.

Laut wimmerte ich tonlos nach Liebe.
Scheues Reh, geduckt, im Außen stark.
Tränenlos weinte ich Meere.

Zart umschifften wir Klippen, Schluchten.
Abgründe, oh je, sich auftaten, Seelentore offen.
Seelen, verschmolzen, im grün-braunem Meer.

Lachten lauthals, die anklagende Stille aus.
Seelenorte, unberührter Stellen, die wir streiften.
Um zusammenzufügen, was zerbrach im Damals.

Offenen Herzens, stehen wir noch immer so.
Zugewandt, einander offen, für das Jetzt und Hier.
Zusammen, was zusammen gehört!

 

Bedingungslose Liebe trifft Selbstachtung / Überlebenswille...

Heißt Bedingungslos lieben nicht,
unwichtig ist:
mein Alter
das ich ein Kind habe
das ich größer bin wie Du
manchmal Fehler mach?

Annehmen wie ein Mensch ist, genauso lieben,
das ist es!

Heißt Achtung nicht, dass Du dir bewusst sein solltest:
das ich Mensch bin, wie Du
kein Spielball
das Du besser klar verletzt
*Endgültig, kapier es*
anstelle des Nichts, nachdem..
Du mir gabst das Gefühl wertvoll
wichtig, zu sein, verstanden hättest…

Achtung ist liebevolles handeln, der Einzigartigkeit,
Schönheit des Gegenübers mit liebevoller Haltung
BEGEGNEN…

Heißt Respektvoll nicht:

die Größe zu besitzen schmerzliche Dinge,
Fehler, persönlich zu besprechen
Versprechen halten
Verantwortungsvolles Tun
meine Grenzen und Seele zu
WAHREN?

Respekt ist Bemühung Grenzüberschreitung zu
VERHINDERN, Wertvoll zu behandeln,
Voraussehbare Verletzung vermeiden
Persönlichkeit schätzen

Heißt Größe nicht:
sich stellen, der Vergangenheit
sich nicht selbst belügen
Schwäche zulassen
DARAN stark werden?

Größe heißt, sich auch seinem kleinem Selbst bewusst sein,
auch dieses zu lieben, Panzerlos das wahre Gesicht zeigen..

Ist Selbstüberschätzung nicht:
seine Fehler nicht wirklich überdenken
Arroganz und Egoismus
als Selbstbewusstsein sehen
zu merken, das was ich sage,
ist nicht das was ich tue…

Selbstbewusstsein handelt in Größe,
Demut die Gutes bewirkt…

Ist Mut nicht:
sich allem zu stellen
Liebe zulassen
ein großes Herz bewahren
Geister der Vergangenheit
zu bearbeiten
Bedenken wegfegen
Mensch zu bleiben?

Mut ist in die Hölle zu spazieren, wenn Du weißt,
dahinter liegt Eden…

Ist Liebe nicht etwas, ohne dessen:
jedes Ziel unbefriedigt bleibt
das Herz erfriert
ein Teil leer bleibt?

Liebe ist das größte in all dem Großem…

Wo ist das Glück?

Wieso fragt sie, ist die Liebe so schwer?
Er antwortet ihr, schwer ist sie nicht,
sie zu erhalten umso mehr.

Wieso ist das Glück nicht leicht zu finden?
Mein Mädel, es ist doch im Einfachen zu sehen!
Wollen wir doch nur zu oft das Große an uns binden…

Wo, fragt sie mit großen Augen, ist der Friede verborgen?
Er ist ganz einfach in unserer Mitte, er ist ein Teil der Liebe!
Doch er ist schwer zu finden, wenn sie überwiegen, die Sorgen.

Und wo hat die Hoffnung ihr Zelt aufgeschlagen? Sag mir wo?
Die Hoffnung ist in Dir mein Kind, doch musst Du weiter gehen!
Sie liegt im Handeln, Stillstand hindert, nach vorne sehen macht froh!

Und Herr, wo ist den mein Glaube nur hin, meine Kraft?
Sie sind da mein Kind, nur schwer zu lesen gerade jetzt.
Verzehrt am Leid, doch noch in Dir, ihre Macht.

Und wann werd ich glücklich sein, schaut sie ihn fragend an?
Nachdenklich schaut er in Ihre Augen und lächelt.
Wenn Du nicht mehr fragst sondern glaubst! Dann!

Dein Obstsalat...

Ich bin Deine Erdbeere,
so süß, saftig und zart.
Koste, Du wirst süchtig,
und an Dir etwas hart.

Dein liebster Pfirsich bin ich,
unter meiner Haut ein harter Kern.
Probiere, mein Saft in Deinem Mund,
Du wirst es lieben ,ich habe es so gern...

Apfel und Birne kann ich sein,
wenn Du nur willst.
Knackig, hart und erfrischend,
und Deine Vernunft, ach, die schmilzt.

Dein Pfläumchen bin ich, süß und bitterzart.
Schmecke meine Fasern, saftig läuft es runter,
an Deinem Bart.

Die Trauben auch die sollst Du genießen.
Spiele mit ihnen in Deinem Mund,
an meinem Zuckersaft sollst Du zerfließen.

Für Dich die Zitrone, presse mich aus.
Mein Konzentrat wird Dich überraschen.
Doch trotz all der unglaublichen Säure,
Du kannst mich nur vernaschen.

Von Apfel bis Zitrone, Du kannst alles haben.
Ich bin Dein Obstsalat, in meinen Tiefen darfst Du Dich...
vergraben...

Schlangentanz

Will Körper winden lassen wie eine Schlange,
heiß und nass und Liebestriebe.
Stöhnen leise und laut, Wange an Wange,
ekstatisch ich mich auf Dir wiege.
Hände, die ins Fleisch sich krallen,
um dann zart zu überraschen.
Wir, wir fliegen, können nicht fallen,
komm her, Du Süßer, will Dich haschen.
Will reiben mich an Deinem Leib,
will salzig, lustvoll von Dir kosten.
Bin jetzt nicht Lady, bin jetzt Weib,
und es blühen hart die Knospen.
Zungen, die tasten, fordern, kreisen,
Lippen, die saugen, pressen, schmecken.
Worte willig doch keine leisen,
die göttliche Begierde wecken.
Will beißen fest in Deine Haut,
will mit Dir spielen, stundenlang.
Wir machen`s leise, machen`s laut,
und fangen dann von vorne an.

Schreibmaus

Zufall - nein, ich sollte deine Seite finden...
alles in mir war sich damals am winden...
zerrissen und beschissen war der Moment.

Dann las ich deine Texte, deine Arbeiten,
mein Herz begann sich zu weiten.
Ich fühlte mich verstanden im Morgen(grau)

Ich sog sie auf, all diese Buchstaben, in einer Nacht!
Ich habe umhüllt von Wissen, die Stunden verbracht.
Dankbar, ich bin nicht allein, das war plötzlich da.

Mut, Geborgenheit und ein Verstehen umschlossen mich,
großen Respekt und Sympathie für den Fremden, Dich!
Die Telefonate waren lang, vertraut, unverbaut....

Du hast mich nie gesehen, kannst mich aber dennoch "sehen"!
Erkannt, wer und wie ich tief im Innern bin, wonach steht mir der Sinn?
Du schriebst den Text für mich, der meiner Sehnsucht glich, nach Erkennen!

Ja, so lebe / liebe ich, Farben im Grau, Feuer in der Kälte und im Schmerz!
Und trotz der Schicksalsschläge ein riesengroßes Bubberherz!
Ja, wir sind uns sehr ähnlich im Fühlen und Denken, im Leben lenken!

Danke, für diese liebevollen, (an)erkennenden Worte, der besonderen Sorte!
Bekanntschaft wird vielleicht Freundschaft, jeder in seinem Orte.
Ich gebe zurück, du bist ein toller Mensch, gib Acht! Das Leben dir lacht!!!